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97 % der Kunden von „Mon Entreprise Durable“ geben an, ihr CSR-Projekt umgesetzt zu haben, ohne dabei ihre Geschäftstätigkeit einzuschränken.
5 inspirierende Beispiele für Unternehmenserfolge
Vor einigen Jahren geriet ein grosses Schweizer Unternehmen aus wenig schmeichelhaften Gründen in die Schlagzeilen. Swissair, einst ein Symbol des Nationalstolzes, brach unter der Last von Finanzskandalen und ethischen Verfehlungen zusammen. Dieses Ereignis hinterliess einen bleibenden Eindruck und unterstrich die entscheidende Bedeutung der Corporate Social Responsibility (CSR). Seitdem haben zahlreiche Unternehmen in der Schweiz mutige Massnahmen ergriffen, um ein ethisches und nachhaltiges Handeln zu gewährleisten.
CSR ist nicht nur ein theoretisches Konzept oder ein vorübergehender Trend. Sie ist zu einer Notwendigkeit für Unternehmen geworden, die in einer Welt, in der Umwelt- und Sozialfragen zunehmend an Bedeutung gewinnen, erfolgreich sein wollen. Unternehmen, die in diesem Bereich erfolgreich sind, gehen mit gutem Beispiel voran, indem sie nachhaltige und ethische Praktiken in ihr Geschäftsmodell integrieren.
In diesem Artikel werden wir fünf inspirierende Beispiele von Unternehmen untersuchen, denen es gelungen ist, ihren CSR-Ansatz in greifbaren Erfolg umzusetzen. Diese Unternehmen – sei es in den Bereichen Outdoor, Einzelhandel, Webhosting, ethische Mode oder Finanzwesen – zeigen alle, dass es möglich ist, Rentabilität und Verantwortung miteinander in Einklang zu bringen. Machen Sie sich bereit zu erfahren, wie Patagonia, Zélo, Infomaniak, Veja und die Alternative Bank Schweiz ihre jeweiligen Branchen dank eines engagierten CSR-Ansatzes revolutionieren.
Beispiel 1: Patagonia, der Vorreiter für Nachhaltigkeit im Outdoor-Bereich
Patagonia ist ein Vorzeigeunternehmen der Outdoor-Branche, doch es ist nicht nur für seine hochwertige Ausrüstung bekannt. Seit seiner Gründung im Jahr 1973 durch Yvon Chouinard verfolgt Patagonia einen vorbildlichen CSR-Ansatz, der das Unternehmen heute zu einem Vorbild für Schweizer Unternehmen macht, die wirtschaftliche Leistung mit sozialer und ökologischer Verantwortung verbinden möchten.
Patagonia hat seinen Ruf auf soliden Werten aufgebaut: dem Respekt vor der Umwelt und dem Wohlergehen der Gemeinschaften. AlsB Corp-zertifiziertes Unternehmen hat sich das Unternehmen verpflichtet, strenge Standards in Bezug auf soziale und ökologische Leistung, Verantwortung und Transparenz einzuhalten. Diese Zertifizierung ist nicht nur ein weiteres Gütesiegel, sondern ein echtes Bekenntnis zu einem Prozess des kontinuierlichen Fortschritts.
Einer der herausragendsten Aspekte der CSR-Strategie von Patagonia ist das Bekleidungsrecyclingprogramm„Worn Wear“. Dieses Programm ermutigt Kundinnen und Kunden, ihre alten Patagonia-Kleidungsstücke zurückzusenden, damit diese repariert, wiederverwendet oder recycelt werden können. Dies reduziert nicht nur den Abfall, sondern fördert auch die Kreislaufwirtschaft – ein Konzept, das für Schweizer Unternehmen, die ihren ökologischen Fussabdruck verringern möchten, zunehmend an Bedeutung gewinnt.
Patagonia begnügt sich nicht damit, Materialien zu recyceln, sondern wählt für seine Produkte auch nachhaltige Materialien aus. So wird beispielsweise der Großteil der Bekleidung der Marke aus Bio-Baumwolle, recyceltem Polyester und anderen umweltfreundlichen Fasern hergestellt. Das Unternehmen traf im Jahr 2018 zudem eine mutige Entscheidung, als es ankündigte, seine Steuergewinne in Initiativen zur Bekämpfung des Klimawandels zu reinvestieren. Diese Entscheidung ist zwar radikal, zeigt jedoch, wie tief das Umweltengagement von Patagonia in der Unternehmens-DNA verankert ist.
Eine weitere Säule der CSR bei Patagonia ist das soziales Engagement. Das Unternehmen sorgt dafür, dass alle seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von guten Arbeitsbedingungen profitieren, sowohl in den eigenen Büros als auch in den Fabriken seiner Zulieferer. Es hat Programme zur Unterstützung der Beschäftigten eingeführt, die Vorteile wie betriebsinterne Kindertagesstätten und flexible Arbeitszeiten bieten. Für Patagonia ist ein nachhaltiges Unternehmen auch ein Unternehmen, das sich um seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kümmert.
Das Unternehmen engagiert sich zudem im Bereich des Umweltaktivismus. Patagonia spendet im Rahmen seines Programms„1 % for the Planet“ 1 % seines Umsatzes für Initiativen zum Schutz der Umwelt. Es unterstützt zahlreiche gemeinnützige Organisationen, die sich für den Schutz von Ökosystemen und natürlichen Lebensräumen einsetzen. Dieses Engagement zeigt, dass auch Unternehmen eine entscheidende Rolle beim Schutz unseres Planeten spielen können.
Patagonia bietet Unternehmen eine Vielzahl von Erkenntnissen. Die Umsetzung eines CSR-Ansatzes bedeutet nicht nur, Umweltgesetze einzuhalten, sondern darüber hinauszugehen und diese Praktiken in jeden Aspekt des Unternehmens zu integrieren. Patagonia zeigt, dass eine solche Strategie nicht nur der Umwelt und der Gesellschaft zugutekommt, sondern auch den Ruf des Unternehmens stärkt und die Kundenbindung erhöht – beides entscheidende Faktoren für den langfristigen Erfolg.
Beispiel 2: Zélo, der Lebensmittel-Lieferservice auf dem Weg zu einer abfallfreien Zukunft
Zélo ist kein Lebensmittelgeschäft wie jedes andere. Das 2020 in Gland gegründete innovative Unternehmen hat sich der Herausforderung der Null-Abfall-Philosophie voll und ganz verschrieben. Innerhalb weniger Jahre hat sich Zélo zu einer unverzichtbaren Anlaufstelle für all jene entwickelt, die in der Westschweiz verantwortungsbewusster konsumieren möchten. Das Konzept ist einfach, aber revolutionär: ein mobiler Lebensmittelladen, der Produkte ohne Einwegverpackungen anbietet, die direkt nach Hause oder an Abholstellen geliefert werden.
Zélo zeichnet sich durch sein auf Nachhaltigkeit ausgerichtetes Geschäftsmodell aus. Die Kundinnen und Kunden können online eine breite Palette an Lebensmitteln und Non-Food-Produkten bestellen, die alle in wiederverwendbaren Behältern verpackt sind. Sobald die Produkte verbraucht sind, geben die Kundinnen und Kunden die Behälter bei der nächsten Lieferung zurück und schaffen so einen positiven Kreislauf der Wiederverwendung. Dieses System ermöglicht eine drastische Reduzierung von Plastikmüll und anderen Verpackungsabfällen – ein zentrales Thema in unserer heutigen Gesellschaft.
Das Engagement von Zélo geht über die Abfallvermeidung hinaus. Der Lebensmittelladen legt besonderen Wert auf lokale und biologische Produkteund unterstützt damit Schweizer Erzeuger sowie die Verringerung des CO₂-Fußabdrucks, der durch den Warentransport entsteht. Durch die direkte Zusammenarbeit mit lokalen Erzeugern gewährleistet Zélo nicht nur die Frische und Qualität der Produkte, sondern auch eine faire Vergütung für die Landwirte. Dieser Ansatz fördert eine nachhaltige und widerstandsfähige lokale Wirtschaft.
Ein weiterer bemerkenswerter Aspekt des CSR-Ansatzes von Zélo ist das Engagement für die Gemeinschaft . Das Unternehmen organisiert regelmäßig Workshops und Bildungsveranstaltungen, um das öffentliche Bewusstsein für Zero Waste zu schärfen und einen verantwortungsvolleren Konsum zu fördern . Diese Initiativen stärken die Bindung zwischen dem Supermarkt und seinen Kunden und verbreiten gleichzeitig umweltfreundliche Praktiken in einem breiteren Publikum.
Zélo setzt zudem auf nachhaltige interne Abläufe. Alle Bereiche des Unternehmens, von der Lagerverwaltung bis zur Logistik, sind darauf ausgerichtet, die Umweltbelastung so gering wie möglich zu halten. So werden beispielsweise Elektrofahrzeuge für die Lieferungen eingesetzt, wodurch die CO₂-Emissionen reduziert werden.
Zélo ist für Unternehmen ein inspirierendes Vorbild dafür, wie ein integrierter und innovativer CSR-Ansatz aussehen kann. Das Unternehmen zeigt, dass es möglich ist, wirtschaftliche Rentabilität und ökologische Verantwortung in Einklang zu bringen. Durch die Umsetzung von Zero-Waste-Praktiken, die Unterstützung lokaler Erzeuger und die Aufklärung der Öffentlichkeit schafft Zélo einen Mehrwert nicht nur für seine Kundinnen und Kunden, sondern auch für die Gesellschaft und die Umwelt.
Der Erfolg von Zélo zeigt, dass der Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft nicht nur möglich, sondern auch wünschenswert ist. Indem das Unternehmen das Abfallproblem an der Quelle angeht und ein auf Wiederverwendung basierendes Konsummodell schafft, ebnet es den Weg für neue nachhaltige Geschäftspraktiken. Schweizer Unternehmen können sich an diesem Beispiel orientieren, um ihre eigenen Zero-Waste-Initiativen zu entwickeln und ihr Engagement im Bereich der CSR zu stärken.
Beispiel 3: Infomaniak, der engagierte Webhosting-Anbieter
Infomaniak ist ein führender Anbieter im Bereich Webhosting in der Schweiz, doch was das Unternehmen wirklich auszeichnet, ist sein vorbildliches Engagement im Bereich der CSR. Seit seiner Gründung im Jahr 1994 hat das in Genf ansässige Unternehmen kontinuierlich Innovationen vorangetrieben, um seine Umweltbelastung zu verringern und seinen Kunden gleichzeitig hochwertige Dienstleistungen anzubieten.
Infomaniak hat mutige Maßnahmen ergriffen, um im Technologiesektor eine Vorreiterrolle im Bereich der Nachhaltigkeit einzunehmen. Das Unternehmen nutzt für den Betrieb seiner Rechenzentren ausschließlich erneuerbare Energien – eine Entscheidung, die seinen CO₂-Fußabdruck erheblich verringert. Im Jahr 2007 war Infomaniak der erste Hosting-Anbieter in Europa, der seine CO₂-Emissionen vollständig kompensierte – ein Engagement, das bis heute mit noch ehrgeizigeren Initiativen fortgesetzt wird.
Eines der Vorzeigeprojekte des Unternehmens ist der Bau von umweltfreundlichen Rechenzentren. Infomaniak hat in Infrastrukturen investiert, die innovative Kühlsysteme nutzen und so den Energieverbrauch minimieren. So werden die Rechenzentren beispielsweise mit Grundwasser gekühlt, anstatt energieintensive Klimaanlagen einzusetzen. Dieser Ansatz ermöglicht nicht nur eine Senkung des Energieverbrauchs, sondern verlängert auch die Lebensdauer der Anlagen.
Infomaniak beschränkt sich nicht nur darauf, seinen ökologischen Fußabdruck zu verringern. Das Unternehmen engagiert sich auch sehr stark im sozialen Bereich. Es setzt sich dafür ein, seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern optimale Arbeitsbedingungen zu bieten, darunter flexible Arbeitszeiten, Homeoffice und Weiterbildungsmaßnahmen. Infomaniak setzt sich für Chancengleichheit und Vielfalt innerhalb seines Teams ein, was den Zusammenhalt und die Gesamtleistung des Unternehmens stärkt.
Ein weiterer bemerkenswerter Aspekt des CSR-Ansatzes von Infomaniak ist das Bekenntnis des Unternehmens zu Transparenz und Ethik. Das Unternehmen veröffentlicht regelmäßig detaillierte Berichte über seine Initiativen und Leistungen im Bereich der Nachhaltigkeit. Diese Transparenz stärkt nicht nur das Vertrauen von Kunden und Partnern, sondern inspiriert auch andere Unternehmen dazu, diesem Beispiel zu folgen.
Infomaniak unterstützt zudem zahlreiche lokale und internationale Initiativen. Das Unternehmen engagiert sich in Wiederaufforstungsprojekten, finanziert Umwelt-NGOs und fördert Maßnahmen zum Schutz der Artenvielfalt. So hat sich Infomaniak beispielsweise verpflichtet, 1 % seines Umsatzes für Umweltzwecke zu spenden. Dieses finanzielle Engagement zeugt von dem konkreten Willen, über die Kerngeschäftsbereiche hinaus einen positiven Beitrag zu leisten.
Für Unternehmen ist Infomaniak ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie ein integrierter und proaktiver CSR-Ansatz aussehen kann. Das Unternehmen zeigt, dass es möglich ist, Technologie und Nachhaltigkeit miteinander zu verbinden und dabei auf dem Markt wettbewerbsfähig zu bleiben. Die Umsetzung nachhaltiger und verantwortungsbewusster Praktiken kann nicht nur das Markenimage verbessern, sondern auch Kunden und Talente anziehen, die dieselben Werte teilen.
Beispiel 4: Veja, der ethische Fair-Trade-Sneaker
Veja ist weit mehr als nur eine Sneaker-Marke; sie ist ein Symbol für ethisches Engagement in der Modebranche. Veja wurde 2005 von Sébastien Kopp und François-Ghislain Morillion gegründet und hat sich schnell als Vorreiter für fairen Handel und Nachhaltigkeit etabliert. Das Unternehmen beweist, dass es möglich ist, stilvolle Schuhe herzustellen und dabei die strengsten Standards in Bezug auf soziale und ökologische Verantwortung einzuhalten.
Das Geschäftsmodell von Veja basiert auf vollständiger Transparenz. Im Gegensatz zu vielen Marken, die ihre Produktion unter oft undurchsichtigen Bedingungen an Subunternehmer vergeben, arbeitet Veja direkt mit Genossenschaften kleiner Produzenten in Brasilien zusammen. Diese Landwirte bauen Bio-Baumwolle und wildwachsenden Kautschuk unter fairen Bedingungen an und sichern sich so ein stabiles und gerechtes Einkommen für ihre Arbeit. Durch die Wahl nachhaltiger und biologischer Materialien lassen sich die Umweltauswirkungen jedes hergestellten Schuhpaares verringern.
Veja zeichnet sich zudem durch sein Engagement für umweltfreundliche Produktionsverfahren aus. Das Unternehmen verwendet für die Herstellung seiner Sneaker umweltfreundliche Materialien wie Bio-Baumwolle, wildwachsenden Kautschuk aus dem Amazonasgebiet und recycelte Plastikflaschen. Durch den Verzicht auf schädliche Chemikalien und die Bevorzugung nachhaltiger Produktionsmethoden minimiert Veja seinen ökologischen Fußabdruck und bietet gleichzeitig hochwertige Produkte an.
Das Engagement von Veja geht über die verwendeten Materialien hinaus. Das Unternehmen stellt sicher, dass alle Schritte der Produktionskette strengen ethischen Standards entsprechen. Die Partnerfabriken von Veja in Brasilien bieten menschenwürdige Arbeitsbedingungen, faire Löhne und angemessene Arbeitszeiten. Dieses Engagement für das Wohlergehen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ist ein zentraler Pfeiler der Philosophie von Veja und steht in starkem Kontrast zu den oft kritisierten Praktiken der Modebranche.
In der Schweiz ist es Veja gelungen, eine Kundschaft für sich zu gewinnen, die sich ethischer und ökologischer Belange zunehmend bewusst ist. Die Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten, die für ihr Gespür für Nachhaltigkeitsfragen bekannt sind, finden in Veja eine Marke, die ihre Werte verkörpert. Verkaufsstellen im ganzen Land sowie Online-Shops erleichtern den Zugang zu diesen ethischen Produkten und ermutigen so immer mehr Menschen, sich für eine verantwortungsbewusstere Mode zu entscheiden.
Veja begnügt sich nicht damit, nachhaltige Sneaker herzustellen, sondern engagiert sich auch in den Bereichen Bildung und Sensibilisierung der Öffentlichkeit. Das Unternehmen veröffentlicht regelmäßig detaillierte Informationen zu seinen Praktiken und Partnern, sodass Verbraucherinnen und Verbraucher die Auswirkungen ihrer Entscheidungen nachvollziehen können. Diese Transparenz stärkt das Vertrauen und die Kundentreue und inspiriert gleichzeitig andere Unternehmen dazu, ähnliche Praktiken einzuführen.
Veja liefert ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie ein erfolgreicher CSR-Ansatz in der Modebranche aussehen kann. Durch den Einsatz nachhaltiger Materialien, die Gewährleistung ethischer Arbeitsbedingungen und die Umsetzung vollständiger Transparenz zeigt Veja, dass es möglich ist, Stil, wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und soziale Verantwortung miteinander in Einklang zu bringen. Dieses Modell kann als Inspirationsquelle für jedes Unternehmen dienen, das CSR in sein Kerngeschäft integrieren möchte.
Beispiel 5: Die Alternative Bank Schweiz – Finanzierung mit positiver Wirkung
Die Alternative Bank Schweiz (BAS) ist ein hervorragendes Beispiel dafür, was ein Finanzinstitut leisten kann, wenn es Nachhaltigkeit und Ethik in den Mittelpunkt seiner Geschäftstätigkeit stellt. Die 1990 gegründete BAS hat es sich zur Aufgabe gemacht, Projekte zu finanzieren, die sich positiv auf Gesellschaft und Umwelt auswirken, und gleichzeitig transparente und faire Bankdienstleistungen anzubieten.
Die BAS zeichnet sich durch ihre einzigartige Philosophie aus: Geld verantwortungsbewusst einzusetzen, um einen sozialen und ökologischen Mehrwert zu schaffen. Im Gegensatz zu traditionellen Banken, die häufig in umstrittene Sektoren wie fossile Energien oder Rüstung investieren, entscheidet sich die BAS dafür, Projekte in den Bereichen erneuerbare Energien, ökologischer Landbau, sozialer Wohnungsbau und Solidarwirtschaft zu unterstützen. Dieser Ansatz ermöglicht es nicht nur, finanzielle Erträge zu erzielen, sondern auch eine nachhaltige und inklusive Entwicklung zu fördern.
Transparenz und Ethik sind die Leitprinzipien der BAS. Das Institut veröffentlicht regelmäßig detaillierte Berichte über die Verwendung der Mittel und die Auswirkungen der finanzierten Projekte. Diese Transparenz stärkt das Vertrauen der Kundinnen und Kunden und zeigt, dass sich die Bank wirklich für soziale Verantwortung einsetzt. Die Kundinnen und Kunden der BAS wissen genau, wohin ihr Geld fließt und welche Art von Projekten sie unterstützen – ein wichtiger Faktor für die Kundenbindung.
Ein weiterer zentraler Aspekt des CSR-Konzepts der BAS ist ihr Engagement für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Bank bietet attraktive Arbeitsbedingungen, darunter flexible Arbeitszeiten, Weiterbildungsmöglichkeiten und ein respektvolles Arbeitsumfeld. Indem die BAS sich um ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kümmert, sorgt sie nicht nur für deren Wohlbefinden, sondern auch für deren Engagement und Produktivität und schafft so einen positiven Kreislauf.
Die BAS spielt zudem eine aktive Rolle bei der Sensibilisierung und Aufklärung der Öffentlichkeit. Sie organisiert Vorträge, Workshops und veröffentlicht Publikationen, um die Bürger*innen über die Vorteile einer nachhaltigen und solidarischen Wirtschaft zu informieren. Dieser Bildungsauftrag ist von entscheidender Bedeutung, um ein kollektives Bewusstsein zu fördern und ein verantwortungsvolleres Finanzverhalten zu unterstützen.
Die Alternative Bank Schweiz ist ein inspirierendes Vorbild dafür, wie ethisches und nachhaltiges Finanzwesen aussehen kann. Sie zeigt, dass es möglich ist, Rentabilität und Verantwortung miteinander in Einklang zu bringen, indem man fundierte Investitionsentscheidungen trifft und transparente Bankpraktiken anwendet. Unternehmen können sich an diesem Beispiel orientieren, um ihre eigenen Richtlinien für verantwortungsvolle Finanzierung zu entwickeln, sei es im Hinblick auf Investitionen oder auf die Gestaltung ihrer Bankbeziehungen.
Bonus: „Mon Entreprise Durable“ – eine CSR-Strategie für kleine Unternehmen
„Mon Entreprise Durable“ verkörpert in perfekter Weise die Umsetzung einer CSR-Strategie, die auf ein Unternehmen mit weniger als zehn Mitarbeiter*innen zugeschnitten ist. Seit der Gründung unseres Unternehmens haben wir konkrete Maßnahmen ergriffen, um unseren ökologischen Fußabdruck zu verringern und einen positiven Beitrag zur Gesellschaft zu leisten. Hier sind einige davon.
Im Bereich der sanften Mobilität ermutigen wir unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sowohl bei ihren beruflichen als auch bei ihren privaten Fahrten umweltfreundliche Verkehrsmittel zu nutzen. Diese Unterstützung äußert sich in einer finanziellen Beihilfe für die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel. Diese Maßnahme trägt aktiv zur Verringerung unseres CO₂-Fußabdrucks bei und steht im Einklang mit unseren Zielen zur Reduzierung der CO₂-Emissionen.
Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt unserer CSR-Politik ist die verantwortungsvolle Digitalisierung. Da uns die Umweltauswirkungen unserer digitalen Aktivitäten am Herzen liegen, haben wir uns bei unseren Computern und Smartphones für generalüberholte Geräte entschieden . Unsere Bildschirme stammen von Réalise, einem Unternehmen, das professionelle Geräte wiederaufbereitet und gleichzeitig Wiedereingliederungsmaßnahmen anbietet. Darüber hinaus wird unsere Webplattform von Infomaniak gehostet, einem Schweizer Anbieter, der für sein Engagement für umweltfreundliches und verantwortungsbewusstes Hosting bekannt ist.
Im sozialen Bereich haben wir seit 2024 partizipative Versammlungen nach dem Prinzip der Kollegialität eingeführt. An diesen Sitzungen nehmen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie unsere strategischen Partner teil, um gemeinsam wichtige Entscheidungen über die Ausrichtung des Unternehmens zu treffen. Dieser demokratische Prozess fördert Transparenz, Engagement und Zusammenarbeit innerhalb unseres Teams.
Darüber hinaus haben wir uns dazu entschlossen, uns aktiv für die berufliche Eingliederung von Flüchtlingen und Migranten einzusetzen. In Zusammenarbeit mit dem Verein Singastellen wir ihnen eine spezielle Betreuungsplattform für Personen aus diesen Gemeinschaften zur Verfügung, die unternehmerische Projekte verfolgen. Durch die Bereitstellung dieser Ressource ermöglichen wir es Singa, seine Tätigkeit auszuweiten und die Zahl der betreuten Personen zu verdoppeln.
Dank dieser Initiativen sind wir stolz darauf, im Jahr 2024 die Zertifizierung EcoEntrepriseerhalten zu haben – eine Anerkennung unseres Engagements für Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung.
Fazit
Diese fünf Beispiele zeigen, dass ein CSR-Ansatz Unternehmen positiv verändern kann, ganz gleich, ob sie in den Bereichen Outdoor, Detailhandel, Technologie, Mode oder Finanzen tätig sind. Patagonia, Zélo, Infomaniak, Veja und die Alternative Bank Schweiz zeigen, dass die Integration nachhaltiger und ethischer Praktiken die Wettbewerbsfähigkeit und den Ruf stärken kann. Indem sie sich von diesen Erfolgen inspirieren lassen, können Schweizer Unternehmen nicht nur ihre ökologischen und sozialen Auswirkungen verbessern, sondern auch ihren langfristigen Erfolg sichern. Setzen Sie auf den CSR-Ansatz und tragen Sie zu einer nachhaltigeren und gerechteren Zukunft bei.
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